3. September 2010

GdP lehnt voreilige Pläne zur Tabaksteuererhöhung ab

355331_r_k_by_markus-hahn_pixeliode_klein.jpgSteuern erheben statt erhöhen

Zur Finanzierung geplanter Steuererleichterungen in anderen Bereichen bringen CDU-Politiker laut Medienberichten die Erhöhung der Tabaksteuer ins Gespräch. Dabei ĂĽbersehen die Initiatoren einer weiteren Steuererhöhung, bereits heute Milliardenbeträge der gĂĽltige Abgabensätze nicht erhoben werden. Nach einer Studie des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts (HWWI) verursachten Zigarettenschmuggel und Schwarzhandel 2008 Steuerausfälle i.H.v. rund vier Milliarden Euro. Industrie und Handel erlitten einen zusätzlichen Schaden von 1, 2 Milliarden Euro. (weiterlesen…)

1. September 2010

Imagekampagne des BMF fĂĽr den Zoll ist peinlich

customs_service.jpgVon Frank Buckenhofer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Zoll der Gewerkschaft der Polizei

Unter dem Titel „In den Köpfen etwas verändern“, beschreibt die Mitarbeiterzeitung „Zoll aktuell“ in ihrer Augustausgabe die aktuelle Imagekampagne des Bundesfinanzministeriums (BMF). Mit Slogans wie: „Wir machen es möglich, dass ein Ersatzteil aus Deutschland innerhalb von 48 Stunden in Australien verfĂĽgbar ist“, will man das Bild des Zolls in der Ă–ffentlichkeit geraderĂĽcken. Diese sieht im Ergebnis einer Umfrage „im Zoll hauptsächlich eine Kontrollinstanz“. Auch sei es bedenklich, so „Zoll aktuell“, dass trotz „Modernisierungsarbeiten“ – gemeint sind offensichtlich „Prozessorientierung“, EinfĂĽhrung so genannter „Standards“ sowie die „Kosten- und Leistungsrechnung“ – es nicht dazu gefĂĽhrt hätte, „dass sich die moderne Arbeitsweiseund das breite Aufgabenspektrum des Zolls in der öffentlichen Wahrnehmung widerspiegeln.“ Zugegeben, das aktuelle Image und die mehr oder weniger konkreten Vorstellungen des BĂĽrgers vom Zoll sind wahrscheinlich weder sehr gut, noch hinreichend zutreffend. Viel zu oft erlebe ich selbst im Bekanntenkreis, wie abwegig teilweise die Vorstellungen – durchaus gebildeter Menschen – ĂĽber die heutigen Aufgaben des Zolls sind. Insofern braucht der Zoll dringender denn je eine Imagekampagne, die den Zoll spätestens seit dem Wegfall der ständigen Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zu den EU-Mitgliedstaaten als das darstellt, was er heute ist und eigentlich schon immer war. Der Zoll war schon immer – und ist auch heute noch – eine bedeutende Finanz- und Sicherheitsbehörde mit weit reichenden Aufgaben und Befugnissen. Ihm und seinen Beschäftigten nun das Image einer kundenorientierten Serviceverwaltung zu geben, zeugt davon, wie wenig man im Bundesministerium der Finanzen (BMF) von den Aufgaben des Zolls und deren Erledigung versteht. Im Rahmen seiner gesetzlichen Aufgaben gewährleistet der Zoll sichere Einnahmen und auch einen sicheren Staat. Das sind die beiden zentralen Kernaufgaben, die den Zoll gestern, heute und morgen kennzeichnen. Der Zoll ist deshalb vom Gesetzgeber als wirksame Eingriffsbehörde eingerichtet und gerade nicht als kundenorientierte Servicebehörde! (weiterlesen…)

Beamtenversorgung: Nicht mit Neid-Debatte die Realität vernebeln

rentner.jpg„Obwohl die Fakten auf dem Tisch liegen, sind Beamte offenbar immer wieder gut für Neid-Debatten, die von Nichtwissen geprägt sind“, kritisierte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock die Debatte um die Beamtenversorgung.

„BeamtInnen werden nicht geschont. Die Rentenreformen der letzten Jahre sind regelmäßig auf die Beamtenpensionen ĂĽbertragen worden. Seit 2002 werden die Pensionen schrittweise auf 71,75 Prozent abgesenkt, ohne dass diese Entwicklung zur Kenntnis genommen wird. AuĂźerdem ist im Bund und in einer Reihe von Ländern die ‚Pensionierung mit 67’ analog zur Rente mit 67 bereits beschlossen oder in Planung“, sagte Sehrbrock. „Beides – die Rente und die Pension mit 67 – lehnen wir ab.“ Sehrbrock zeigte sich schockiert ĂĽber das Nichtwissen einiger Bundestagsabgeordneter. „Die Fakten sollte man schon kennen, wenn man sich lautstark zu Wort meldet.“  (weiterlesen…)

25. August 2010

Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbundes zur geplanten Neufassung der Verordnung ĂĽber die UmzugskostenvergĂĽtung

Mit einer ausfĂĽhrlichen Stellungsnahme hat der DGB auf die geplante Neufassung der Bundesumzugskostenverordnung reagiert. Diese Stellungnahme stellen wir hier zum Download als PDF zur VerfĂĽgung.

symbol_pdf.gif Stellungnahme des DGB

19. August 2010

GdP-Mitglieder haben es eben besser! Seit August 2010 kräftige Verbesserungen bei Versicherungsleistungen

zolluniformBerlin. Während viele noch ĂĽberlegten, welcher Sonnenschutzfaktor am Ferienstrand der richtige sei, hat sich die Gewerkschaft der Polizei mächtig ins Zeug gelegt und die Leistungen der GdP-Diensthaftpflicht-Regressversicherung kräftig verbessert; denn hundertprozentige Sicherheit gibt es in keinem Beruf - auch beim Zoll nicht. Jedem Beschäftigten kann im Dienst ein Missgeschick unterlaufen. Gut, wenn man dann GdP-Mitglied ist. Bitte informieren Sie sich ĂĽber die verbesserten Leistungen Ihrer GdP nach dem Klick auf .. Zum Umfang der bestehenden Diensthaftpflicht-Regressversicherung gehört es, die im aktiven Dienst stehenden Mitglieder der GdP vor RĂĽckgriffs- und HaftpflichtansprĂĽchen des Bundes aus Schäden, die die versicherten Zöllner im Dienst anrichten, zu schĂĽtzen. Wenn’s mal schief geht! Wir fĂĽr Sie - Ihre GdP! Jeder macht mal einen Fehler, oder? Ein falsch betanktes Dienstfahrzeug, ein Unfall oder ein verlorener SchlĂĽssel fĂĽr das Dienstgebäude: das sind nur Beispiele dafĂĽr, was alles schief gehen kann. Und wer den Schaden hat, braucht fĂĽr den Spott nicht zu sorgen. Den Spott gibt es gratis, aber den Schaden will der Dienstherr ersetzt haben. FĂĽr GdP-Mitglieder erledigt dies die GdP-Diensthaftpflicht-Regress-Versicherung. So geht nur die Schadenfreude der anderen auf eigene Kosten.

Mit Wirkung vom 1. August 2010 Neu Alt
Personen- und Sachschäden - pauschal 3.000.000 € 1.000.000 €
Vermögensschäden 13.000 € 13.000 €
Abhandenkommen von Schlüsseln /Codekarten (neu) 50.000 € 26.000 €
Abhandenkommen von sonstigen Sachen 5.000 € 5.000 €
Abhandenkommen von Verwarngeldblocks 700 € 700 €

Es kommt noch besser! Diese Verbesserungen der Versicherungsleistungen bei der GdP-Diensthaftpflicht-Regress-Versicherung bietet die GdP ihren Mitgliedern bei unverändertem Beitrag. Auch der bis Ende Juli 2010 bestehende Selbstbehalt bei Sach-, Vermögens- und Abhandenkommensschäden in Höhe von 50 Euro fällt ersatzlos weg! Das ist noch nicht alles! Weitere Informationen ĂĽber die Leistungen der GdP fĂĽr ihre Mitglieder und Kontaktadressen fĂĽr persönliche Nachfragen finden Sie nach dem Klick auf “GdP-Leistungen” und “GdP-Landesbezirke und Bezirke“.

9. Juli 2010

Gemeinsamer “Brandbrief” an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages

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Mit einem gemeinsamen “Brandbrief” an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben die Gewerkschaften und Verbände in den Sicherheitsbehörden des Bundes vor den verheerenden Folgen der Sparbeschlüsse der Bundesregierung für die innere und äußere Sicherheit gewarnt.

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